Kursbeschreibungen 2010
Zen-Sesshin

Sesshins sind intensive Übungen im Schweigen, die dem „Sammeln Setsu des Herz-Geistes Shin dienen. Der Tagesplan umfasst acht bis zehn Perioden (je 30 oder 45 Minuten) Zazen Sitzmeditation. Dazu kommen Samu achtsames Arbeiten und Vorträge von Nakagawa Roshi, der auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch anbietet. Für die Teilnahme am Sesshin ist eine gute physische und psychische Konstitution Voraussetzung.
Tagesplan

Rohatsu-Sesshin und Nirvana-Sesshin
Die beiden intensiven Sesshins enthalten 13 Perioden (45 Minuten) Zazen. Hier kann nur teilnehmen, wer schon Sesshins mit Nakagawa Roshi besucht hat und wem er sein persönliches Einverständnis zur Teilnahme gibt. Voraussetzung ist, prinzipiell alle Perioden im halben oder vollen Lotussitz zu sitzen.
Tagesplan

Samu-Retreat
Das Samu-Retreat beinhaltet tagsüber achtsames Arbeiten in Haus und Garten. Morgens und abends gibt Nakagawa Roshi dem Kurs den Rahmen mit Sitzmeditation und Vorträgen.
Hauptthema: Soto-Texte und Texte von Dogen Zenji.

Zen-Retreat
Beim Zen-Retreat steht die alltagsbezogene Zen-Praxis im Mittelpunkt. Der Tagesplan umfasst Zazen, Gehmeditation in der Natur, Gesprächsrunden und Vorträge von Nakagawa Roshi. Jedes Retreat hat einen thematischen Schwerpunkt.
Tagesplan

Studienkreise
Textarbeit: Intensive Auseinandersetzung mit Texten von Dogen und lebendiger Dharma-Dialog mit  Nakagawa Roshi. Die Studienkreise können einzeln besucht werden und basieren auf dem Geben von Dana
(Richtwert: 15,-€)

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Mo 4.1.-So 10.1.
San'nai-Sesshin (Sangha-Tage)
Dieses Sesshin ist nur für Sanghamitglieder offen. In diesem Rahmen findet eine intensive Zen-Schulung für die Sanghamitglieder statt. Alle Tätigkeiten des Klosters werden als Dharmapraxis geübt.

Sa 16.1.-Di 16.2.
Winterango
Die Ango Trainingsperiode ist eine intensive Übungszeit im Klosteralltag. Sie soll innere Ruhe fördern und die eigenen Spiritualität vertiefen. Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme an den Studienkreisen und am Nirvana-Sesshin.
Die Mindestteilnahme ist eine Woche.

Do 25.2.-So 28.2. und Mo 1.3.-So 7.3.
Sesshin mit Furusaka Roshi und Nakagawa Roshi
Furusaka Roshi ist Dharmabruder und Kollege von Nakagawa Roshi, aus dem Schülerkreis von Sakai Roshi und damit aus der Dharmalinie von Kodo Sawaki Roshi. Studium der Buddhologie, Zen-Ausbildung im Eiheiji-Kloster. Furusaka Roshi lebt als Abt des Myotokuji-Tempels in Obama/Westjapan, wo er, jahraus jahrein, monatlich zwei Sesshins sitzt. Japaner wie Ausländer besuchen das Myotokuji, um unter seiner ebenso strengen wie einfühlsamen Leitung Zazen zu üben.

Fr 26.3.-Mo 5.4. Zen-Retreat
Aufbaukurs Heilsames Leben
Themenschwerpunkt: Jin Shin Jyutsu Buch 2 und andere bewährte Wege der Volksheilkunde

Voraussetzung: Vorherige Teilnahme am Grundkurs Heilsames Leben.
Wer den Grundkurs noch nicht besucht hat, aber Meditation schon in sein Leben integriert- und bereits Erfahrungen mit heilsamer Ernährung hat, kann mit Fumonji abklären, ob eine Teilnahme möglich ist.

Myochi Relia Wecker war ihr ganzes Leben auf der Suche nach altem Wissen der Volksheilkunde und hat dieses an sich selbst und anderen angewandt und Erfahrungen gesammelt. Aus diesem Wissen möchte sie einige tiefgreifende und einfache Methoden vermitteln. Diese sind weder kostspielig noch kompliziert und dieses Wissen sollte allen wieder zugänglich sein.

Grundausrichtung für ein heilsames Leben ist das sich nach Innenwenden und zur Ruhe kommen.  Damit unser Körper und Geist die innere und äußere Bereitschaft hat, in einer aufrechten Haltung zu meditieren, können wir ihn gezielt mit dem Wissen aus der Volksheilkunde unterstützen.

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Sa 27.3.-So 28.3.
Jin Shin Jyutsu® Selbsthilfe Buch 2
JSJ ist die Kunst aus altem Wissen, das durch Jiro Murai den Menschen wieder zugänglich gemacht wurde. Seine Schülerin Mary Burmeister brachte das Wissen in den Westen. Relia Wecker wurde 1982 Schülerin von Mary Burmeister und leitet diesen Kurs.
Wir lernen die 26 Sicherheitsenergieschlösser und einfache Strömsequenzen kennen, die wir an uns selbst und gegenseitig anwenden. Sie harmonisieren die Lebensenergie, Blockaden lösen sich auf, damit die Energie wieder frei fließen kann.

Do 8.4.-So 11.4. und Do 28.10-So 31.10.
Mahayana-Grundlagen 1
mit Nakagawa Roshi und Christoph Genpo Hahn.

In diesem Studienkurs versuchen wir einen Einstieg in die Lehren des Yogacara, auch mit Blick auf deren spätere Fortführung in China und Japan.
"Wer ist es, der in die Beschaffenheit des Erkennbaren eindringt?
Ein Bodhisattva, dessen Geistesstrom durch das anhaltende Hören der Lehre des Großen Fahrzeugs durchtränkt ist und der durch einzigartige Hingebung die Wurzeln des Guten gefördert hat." Von dem Mönch Asanga, aus dem 4. Jahrhundert, stammen diese Sätze. Er gilt, zusammen mit seinem Lehrer Maitreya und seinem Bruder Vasubandhu, als eine der ganz großen Gestalten des indischem Mahayana. Wenn es in der Leerheit kein Erkennen und kein Erreichen gibt (Herzsutra) und wenn Nirvana und Samsara identisch sind (Nagarjuna), warum soll man sich dann doch noch um Erkennen des Erkennbaren und um das Erreichen des Nirvana bemühen? Wozu braucht man noch den Edlen achtfachen Pfad? Aber dann - wie soll man mit dem ganz konkreten Leiden in dieser Welt umgehen? Viele solche Fragen waren es, die Asanga beschäftigten. Eine lebendige Antwort verkörpert für ihn der Bodhisattva. Der geht auf dem "Weg des Yoga" (Yogacara), dem Weg aktiven Tuns und Übens, der zugleich der Weg des Erkennens ist. Erwachen und Mitgefühl wachsen auf demselben Boden wie Gier und Unwissenheit, in der einen Welt des "Geistes" citta.

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Sa 17.4.
Hanamatsuri – Frühlingsfest
Tag der offenen Tür, mit Vortrag von Nakagawa Roshi und Musik.
Seit 1996 ist dieser Tag eine feste Tradition des Zentrums, offen für alle Interessierten aus der Umgebung.
Beginn 15 Uhr, Spende.

Fr 14.5.-So 16.5.
Zen kennenlernen. Für Anfänger und Neugierige
Manfred Ichido Huber und Michael Kakunen Link.

Was ist Zen? Religion, Philosophie oder einfach Methode? In asiatischer Tradition verweigert man Erklärungen. Man lässt einfach „tun“. An diesem Wochenende gehen wir einen Mittelweg: Vorträge kombiniert mit Elementen eines alltäglichen Zen-Klosterlebens, also formale Essübung, Samu-Arbeit, Gehmeditation und Zazen. Es gibt Gelegenheit zu Frage und Austausch.

Ichido Manfred Huber, Gymnasiallehrer mit den Fächern Geographie, Wirtschaft und Recht in München, erste Erfahrungen in der Zen-Praxis in den 80er Jahren, Zen-Übung bei Nakagawa Roshi seit 1990.

Michael Kakunen Link, Lektor. Praktiziert seit 1989, seit 1996 auch als Zen-Schüler unter Anleitung von Nakagawa Roshi.

Fr 11.6.-Fr 25.6.
Offenes Kloster

Mi 21.7.-So 25.7.
Sangha-Retreat (Sangha-Tage)
Themenschwerpunkt: Jin Shin Jyutsu
Treffen der Saddharma-Sangha. Es ist auch offen für Teilnehmer, die die Shila-Praxis mit uns üben und auf längere Sicht Mitglied werden wollen.
Zen-Praxis und Heilsames Leben, der Weg der Heilung und Schulung, sind die zwei Grundpfeiler von Fumonji und für das Leben mit der Shilapraxis.. In diesem Retreat sollen  Jin Shin Jyutsu und Zazen unter der Leitung von Nakagawa Roshi und  Relia Myochi Wecker  zusammen erfahrbar werden.

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Do 5.8.-So 15.8. Zen-Retreat
Grundkurs Heilsames Leben
Der heilsame Weg ist einfach, aber in unserer heutigen Zeit ist dieses Grundwissen größtenteils verloren gegangen.

  • Heilsam mit sich selbst umgehen, mit Körper, Bekleidung, Nahrung, Freizeit, Stress, Medienkonsum
  • Heilsam mit den Mitmenschen umgehen, in Familie, Gemeinschaft, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft
  • Heilsam mit der Umwelt umgehen, mit der Natur, den Tieren, den Ressourcen

Wir werden Schritt für Schritt diese Grundelemente des Heilsamen Lebens miteinander anschauen und einüben. Wichtig und heilsam sind die Zeiten bewussten Sprechens und Schweigens.
Dieser Kurs ist geleitet von Nakagawa Roshi und Myochi R. Wecker und getragen von der Klostergemeinschaft, die diese Elemente in ihren Alltag integrieren und damit praktizieren.

Sa 21.8.-So 22.8.
Zen kennenlernen für junge Leute
Was man erfährt, wenn man noch jung ist, leitet einen fast durch das ganze Leben. Wenn junge Menschen authentische spirituelle Meditation erfahren können, wirkt dies als ein Schatz für das ganze Leben. Interessierte junge Leute zwischen 16 und 35 Jahren sind herzlich willkommen.

Sa 2.10.
Ahornfest – Herbstfest
Tag der offenen Tür, mit Vortrag von Nakagawa Roshi und Musik.
Seit 1996 ist dieser Tag eine feste Tradition des Zentrums, offen für alle Interessierten aus der  Umgebung.
Beginn 15 Uhr, Spende

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Do 4.11.-So 7.11.
Jin Shin Jyutsu® -Retreat, Strömtage
Auf den Spuren von Jiro Murai

In diesem Retreat ziehen wir uns vom Alltag zurück und praktizieren JSJ und Meditation in ursprünglicher Form: schweigend, an einem stillen, wohltuenden Ort, mitten in der Natur – wie Jiro Murai. Er war Sohn einer japanischen Ärztefamilie und selbst unheilbar krank.
Er zog sich in die Berge zurück, meditierte und fastete und hielt seine Hände in bestimmten Buddha-Mudra Positionen. Tief dankbar für die dadurch erfahrene Heilung, widmete er den Rest seines Lebens dieser Heilkunst.
Damit während dem Retreat dieses Heilströmen die volle Wirkung in uns entfalten kann, wird der Körper durch eine leichte Heilkost entlastet und unterstützt.

Fr 19.11.-So 21.11.
Zen kennenlernen. Für Anfänger und Neugierige
Christoph Genpo Hahn und Manfred Ichido Huber

Was ist Zen? Religion, Philosophie oder einfach Methode? In asiatischer Tradition verweigert man Erklärungen. Man lässt einfach „tun“. An diesem Wochenende gehen wir einen Mittelweg: Vorträge kombiniert mit
Elementen eines alltäglichen Zen-Klosterlebens, also formale Essübung, Samu-Arbeit, Gehmeditation und Sitzen. Gelegenheit zu Frage und Austausch.

Genpo Christoph Hahn, Studium Musikwissenschaft, Philosophie, Religionswissenschaft und Germanistik, Übung buddhistischer Schulungswege seit Anfang der 80er Jahre, Zen-Praxis bei Nakagawa Roshi, 2004 Ordination durch Furusaka Roshi.

Ichido Manfred Huber, Gymnasiallehrer mit den Fächern Geographie, Wirtschaft und Recht in München, erste Erfahrungen in der Zen-Praxis in den 80er Jahren, Zen-Übung bei Nakagawa Roshi seit 1990.

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